Lesestoff für den kleinen Geldbeutel

5 Tipps, wie ihr günstig an Lesestoff kommt

Die Bücherwunschliste ist groß, ihr habt den Überblick verloren, jedes Buch spricht euch an und ihr habt euch ein Kaufverbot gesetzt, bis ihr die schon gekauften Bücher durchgelesen habt? Eingefleischte Leseratten kennen es zur Genüge.

 

Lesen kann ganz schön ins Geld gehen, deshalb haben wir ein paar Tipps, wie ihr dabei Geld sparen könnt. All die Tipps sind aber auch für diejenigen geeignet, deren Bücherkonsum „normalsterblich“ ist. ;)

 

 

Tipp 1: Mängelexemplare und Restposten

Grundsätzlich unterliegen Bücher und ähnliche Produkte in Deutschland der Buchpreisbindung. Diese gesetzliche Preisbindung schreibt den Verlagen vor, für jedes Buch einen Preis festzusetzen, an welchen sich Verkäufer (z. B. Buchhandlungen) verbindlich halten müssen. Der Preis darf also nicht unter- oder überschritten werden.

 

Wie überall gibt es allerdings ein paar Ausnahmen. Von dieser Buchpreisbindung ausgenommen sind sog. Mängelexemplare. Also Bücher, die tatsächlich Mängel aufweisen, gebrauchte Bücher oder Auflagen, die länger als 18 Monate am Markt sind und für die, die Preisbindung aufgehoben wurde oder für Bücher, die nicht mehr aufgelegt werden.

 

Bei Mängelexemplaren denken viele vermutlich an mühsame Wühltische in großen Supermärkten oder Buchhandlungen. Wem das zu aufwendig ist, dem können wir die Seite Arvelle.de empfehlen. Hier findet ihr eine große Menge an günstigen Mängelexemplaren, die ihr gemütlich von der Couch aus bestellen könnt.
 

 

Tipp 2: Gebrauchte Bücher

Viele Bücher liest man nur einmal, außer es ist ein Buch das euch jedes Mal wieder fasziniert. Falls nicht, gibt es Seiten wie reBuy oder medimops, die eine große Auswahl an gebrauchten Büchern zur Verfügung stellen. Die Bücher werden selbstverständlich zu einem günstigeren Preis verkauft, als in einer Buchhandlung. Eventuell hat das ein oder andere ein paar Gebrauchsspuren. Viele Bücher sind allerdings vollkommen in Ordnung und wie Neu. Der Vorteil solcher Plattformen ist nämlich, dass die Bücher von den Mitarbeitern auf ihren Zustand geprüft werden und ihr euch daher sicher sein könnt, dass die Bücher definitiv auch lesbar sind. Ihr könnt natürlich nicht nur Bücher kaufen, sondern auch Platz im Regal schaffen und selber verkaufen. Wie das beispielsweise bei reBuy funktioniert könnt ihr im Beitrag “Gebrauchtes kaufen und verkaufen“ lesen.

 

 

Tipp 3: Fremdsprachige Bücher

Ein Glück, wenn ihr der englischen oder einer anderen Sprache mächtig seid. Fremdsprachige Bücher sind nicht nur generell etwas günstiger, sondern unterliegen in Deutschland auch nicht der Buchpreisbindung. Es kann sich also lohnen in unterschiedlichen Buchhandlungen Preise zu vergleichen. Netter Nebeneffekt: ihr frischt eure Sprachkenntnisse wieder etwas auf.

 

 

Tipp 4: E-Books

Mit E-Books könnt ihr nicht nur Platz sparen, sondern auch ordentlich Geld. So bietet Amazon z. B. diverse E-Book-Deals an, bei denen ihr eine Vielzahl von verschiedenen Titel vergünstig herunterladen könnt. Meist sind die E-Books sogar bis zu 50 % reduziert. Über die kostenfreie Kindle App könnt ihr diese auch ohne eigenen E-Book-Reader auf dem Smartphone oder Tablet lesen.

 

Für alle Amazon Prime Mitglieder gibt es eine Auswahl an Bücher, die kostenlos heruntergelanden werden können. Darüber hinaus gibt es von Amazon noch Kindle Unlimited für 9,99 € im Monat. Hiermit könnt ihr bis zu 10 E-Books, elektronische Zeitschriften oder Hörbücher gleichzeitig ausleihen. Für richtige Leseratten lohnt sich das allemal!
 

Genauere Tipps zu E-Books findet ihr im Blogbeitrag „Ein Leben lang gratis Lesestoff“.

 

 

Tipp 5: Hörbücher

Verwendet ihr zum Musik hören ohnehin schon einen Streamingdienst wie Spotify? Dann könnt ihr diesen auch zum hören von Hörbüchern mitnutzen. Mittlerweile hat Spotify eine relativ große Auswahl, die ihr unter dem Künstlerprofil „Hörbücher“ findet.

 

Wichtig ist, dass ihr die kostenpflichtige Variante von Spotify nutzt. Bei der kostenlosen Variante spielt der Streamingdienst die Titel in einer zufälligen Reihenfolge ab, was bei Musik nicht schlimm ist, bei Hörbüchern allerdings keinen Sinn macht. Das Premiumabo kostet regulär 9,99 € pro Monat. Studenten zahlen nur den halben Preis und außerdem gibt es noch die Möglichkeit eines Family-Accounts. Hier können bis zu 6 Personen für 14,99 € pro Monat Spotify Premium nutzen. Voraussetzung dafür ist eine identische Adresse der 6 Personen.

 

Wenn ihr merkt, ihr hört doch nicht so viel Hörbücher wie gedacht und es rentiert sich nicht, ist das kein Problem. Das Abo ist nämlich monatlich kündbar.

 

 

Ihr seht, eurer Büchersucht steht nichts mehr im Wege. Der Geldbeutel wird sich nach diesem Blogbeitrag auf jeden Fall freuen. Und alle, die nur hin und wieder ein Buch lesen, können sich ja trotzdem den ein oder anderen Tipp ans Herz legen. Vielleicht kommt ihr auf den Geschmack und es entwickelt sich eine Sucht. ;)

 

Habt ihr noch Tipps zum Thema Geld sparen bei Büchern? Lasst uns gerne einen Kommentar da!


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